Pressemitteilungen zum Carrée am "Roten Turm"

WAZ am 30.09.2016

Am 12.11.2015 schreibt die WAZ:

F. Purrnhagen, U. Roland, M. Becker

Baustart am Roten Turm im Frühjahr

Gladbeck. Noch steht der "Rote Turm" weithin sichtbar und ganz allein auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Doch das dürfte sich ab dem späten Frühjahr 2016 ändern und die schier unendliche Geschichte der Baupläne für das Areal ein gutes Ende finden. Dann soll´s losgehen, werden die ersten Bagger zur Grabenstraße rollen und das seit 1999 brach liegende Areal am City-Rand in ein attraktives Wohnquartier verwandeln. Heute startet die Volksbank Immobilien mit der Vermarktung, verkündete Frank Purrnhagen, Geschäftsführer der GWP (Gesellschaft der Volksbank Immobilien Rhein-Ruhr).

Liebhaber für den Turm gesucht

Bekannt sind die Pläne für die Bebauung rund um den historischen Wasserturm, der als denkmalgeschütztes Wahrzeichen an die Geschichte des Standorts erinnert, seit gut anderthalb Jahren. Aufgeräumt wurde auf dem Gelände neben der Feuerwehr auch schon, die alten Schlachthof-Gebäude sind abgerissen. Entstehen sollen vier sogenannte Stadtvillen mit jeweils vier Eigentumswohnungen und je einem Penthous, sowie vier Doppelhaushälften. Gebaut wird alles weitestgehend barrierefrei, mit Aufzug und in gehobener Ausstattung, so Architekt Michael Becker. Die beiden denkmalgeschützten Jugendstil-Villen im Eingangsbereich werden saniert und vermietet. Für den Roten Turm wird übrigens ein Liebhaber gesucht, der das Denkmal zum Wohnen, evtl. mit Büro, um- und ausbaut.

Der Bauantrag wird noch in diesem Monat gestellt, könnte im März genehmigt sein, hofft der Architekt. Auch Gewerke würden bereits ausgeschrieben. Und der Bebauungspln sei auf dem Weg, versichert Bürgermeister Ulrich Roland. Ein Offenlagebeschluss könnte vor Weihnachten erfolgen.

Dem Bauprojekt an diesem Ende der City, so scheint´s, steht nicht mehr viel im Weg. Mitte bis Ende 2017 können die ersten Umzugswagen zum Carée am "Roten Turm", so der Vermarktungsname, rollen. Spätestens dann wird der alte Name Schlachthof vergessen sein, hofft Frank Purrnhagen. Aus eben diesem Grund wurde Anfang 2015 die Haltestelle an der Grabenstraße in Roter Turm umbenannt.

Ein Vermarktungshindernis war der alte Name bislang offenbar nicht. Die GWP hat bereits eine Liste mit Interessenten, die den Trend zum begehrten Wohnen in der Innenstadt bestätigen. Auch die nahe B 224 störe nicht, sagt Purrnhagen: "Den Verkehr hört man dort nicht". Und wenn A 52 und Tunnel gebaut würden, sei das "umso besser".

(Text: Maria Lüning, Foto: WAZ)

Am 14.11.2015 schreibt der Stadtspiegel Gladbeck:

Wohnen im Carrée am "Roten Turm"

Großbauprojekt für gehobene Wohnqualität in der Innenstadt

GLADBECK. "Bis auf einige kleine Formalitäten ist alles unter Dach und Fach. Der Bau kann im Frühjahr 2016 beginnen." Frank Purrnhagen, Geschäftsführer von Volksbank Immobilien Rhein-Ruhr, ist in Hinsicht auf sein aktuelles Großprojekt zuversichtlich.

Gemeint ist das carréeförmige Neubaugebiet am "Roten Turm", auch als das Gelände des ehemaligen Schlachthofes bekannt. Nachdem Volksbank Immobilien das Grundstück schon vor längerer Zeit erworben hatte, steht jetzt fest: Je nach Wetter ist der Baustart auf das späte Frühjahr angesetzt. "Je eher wir anfangen können, desto besser", freut sich auch der zuständige Architekt Michael Becker.

Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großem Gelände sollen vier Stadtvillen mit jeweils vier Eigentumswohnungen und vier Penthouse-Wohnungen entstehen. Dabei soll sowohl dem Erhalt des "Roten Turms" sowie den vorgestellten historischen Villen Rechnung getragen werden. In unmittelbarer Nähe zum Turm sind darüber hinaus vier Stadthäuser in Planung, abschließend soll im östlichen Teil des Grundstücks ein weiteres zweistöckiges Wohnhaus entstehen. Purrnhagen: "Insbesondere die Nachfrage nach Penhouse-Wohnungen ist in unserem gesamten Wirkungsbereich extrem hoch. Aber auch an den Stadtvillen und den Stadthäusern am 'Roten Turm' haben bereits viele Bürgerinnen und Bürger Interesse bekundet."

Die Immobilien sollen sowohl Seniorinnen und Senioren als auch jungen Familien gerecht werden. "Wir setzen auf zeitgemäße Qualität, daher verfügen die Objekte über gut ausgebaute Kellerräume, Fahrstühle und geräumige Treppenhäuser."

Eine mögliche Beeinträchtigung der Wohnqualität durch die nahe gelegene B224 und deren wie auch immer gearteter Ausbau kommt für Frank Purrnhagen nicht in Frage: "Wer einmal selbst auf dem Grundstück war, hat sich bereits selbst überzeugt. Von der B224 ist nichts zu hören. Mit einem Tunnel würde sich der Lärmschutz allenfalls noch zum Besseren verändern."

Und auch Bürgermeister Ulrich Roland blickt mit Zuversicht auf das anstehende Bauprojekt: "Zweifellos trägt das Carrée am 'Roten Turm' zur Attraktivität der Gladbecker Innenstadt bei. Schön, dass das brach liegende Gelände ein neues Gesicht bekommt." Die ersten Eigentümer können, wenn alles nach Plan läuft, schon im Frühjahr 2017 einziehen, hofft Architekt Becker.

(Text: Jens Steinmann)